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REVIEW 18.03.2020

(Demo-Review, RH 395, 2020)

FREAKINGS - Rise Of Violence

FREAKINGS wurden im Rock Hard schon einmal mit der Auszeichnung „Tipp des Monats“ bedacht und legen mit „Rise Of Violence“ oberamtlich nach! Das Trio aus der Nähe von Basel schwelgt nach wie vor in einer Mischung aus gradlinigem Ami-Thrash, Teutonen-Geknüppel und entfesselter Hardcore-Energie. Und all das, ohne auch nur den Hauch ewiggestrigen Miefs zu verströmen. Die Songs knallen messerscharf auf den Punkt, die Übergänge von Highspeed-Parts zu den (gelegentlichen) Midtempo-Passagen sind schwindelerregend brillant, zumal die Schweizer mit leicht angezogener Handbremse nicht einen Deut weniger aggro agieren. Diverse Riffs sind dermaßen hammergeil, dass man dazu umgehend Amok laufen will (z.B. der völlig unglaubliche Rübeabschrauber in ´Timebomb´ ab Minute 3:04 oder das Haupt-Lick von ´Brainwash´). Die Produktion knallt massiv, das Cover auf Ed-Repka-Niveau und die Booklet-Gestaltung sind absolut professionell. Wer zur Fraktion der „Die erfinden das Rad aber nicht neu“-Nörgler gehört, bekommt als, ächz, „Alleinstellungsmerkmal“, dass FREAKINGS eine christliche Message verbreiten. Sie wettern gegen „false prophets“, fallen in ´Wash Me With Blood´ und ´King Reigns´ vor ihrem Schöpfer auf die Knie und kämpfen „humble and thankful in his army“. Der Begriff „christliche Metalband“ triggert natürlich bei manchen ganz doll rebellischen Mitmenschen umgehend ´ne Wutattacke. Die verpassen dann aber ein, ähem, höllisch heißes Geschoss und haben halt Pech gehabt. * Wer sich hingegen mit einem kernigen Arschtritt auf den Pfad der rechten Hand schicken lassen möchte, ist unter www.facebook.com/freakings goldrichtig.

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REVIEW 19.02.2020

(Demo-Review, RH 394, 2020)

KLAW - Lightcrusher

Die kleine und immer irgendwie gemütlich wirkende Schweiz spuckt seit jeher mit schöner Regelmäßigkeit Extrem-Metal-Perlen aus. Dennoch haut einen die Qualität von KLAWs „Lightcrusher“ stante pede aus den Socken. Der Edel-Thrash irgendwo zwischen Euro- und US-Signatur ist anspruchsvoll inszeniert (Top-Produktion von V.O. Pulver), verliert aber nie den nötigen Punch. Die Kompositionen behalten trotz technischer Finesse den roten Faden im Auge, und geile Riffs oder Leads werden nicht nach zwei Takten abgewürgt. Das Zusammenspiel der beiden Gitarristen ist ohnehin brillant. Man entdeckt immer wieder neue Details, während einem vor Begeisterung die Rübe vom Schädel segelt. Passenderweise packen KLAW durchgehend ein paar zusätzliche bpm on top, sodass die Tracks eine immense Energie entwickeln. Ein weiterer Pluspunkt ist Frontderwischin Lucie Werlen, die herrlich keifkreischkrächzen kann, aber immer songdienlich agiert und nie wie ein Klon der üblichen Genre-Vorturnerinnen klingt. Dass man zufällig zur Rage-Against-The-Machine-Reunion mit einem ´Killing In The Name´-Cover um die Ecke kommt, das das Original locker an die Wand thrrrrrrrrrasht, sollte ebenfalls für Aufmerksamkeit sorgen. Dass die Truppe noch keinen Deal bei einem der Marktführer im Kasten hat, kann hingegen nur Absicht und ein weiteres Indiz dafür sein, dass Plattenfirmen mehr und mehr an Relevanz verlieren. * Lasst euch unter klawmetal.com und www.facebook.com/klawmetal begeistern.

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