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REVIEW 23.05.2018

(Demo-Review, RH 373, 2018)

RUYNOR - Cities To Ruins

Als Demo-Band schon mal Promoaufsteller von sich zu verschicken (wenn auch mit 20 Zentimetern Höhe nicht gerade in Lebensgröße), zeugt von Selbstbewusstsein. Bei der Optik der Truppe lohnt ohnehin ein zweiter Blick. Was auf den ersten Eindruck als Eighties-Thrash-Style durchgehen könnte (Matten, Jeans, Lederjacken, Turnschuhe), ist ohrenscheinlich und im Kleingedruckten eine Huldigung an die Ramones. Der Albumtitel kokettiert mit deren „Road To Ruin“, die drei Musiker heißen zufällig allesamt mit Nachnamen Ruyn usw. Obendrauf kommen zwar Feinheiten in andere Richtungen wie den frühen England-Punk, aber der Ramones-Fundus zwischen simplem Geschrammel, Beach-Boys-Pop und aggressiveren Exkursen ist bereits vielseitig genug, um ´ne Karriere darauf aufzubauen. Granaten wie ´I Hate Everything´ und ´Dance On Your Grave´ (mit Verstärkung von Debauchery-Thomas) sind absolute Hits. Als Rausschmeißer schnappt man sich Motörheads ´1916´, was durch den Klargesang eine ganz eigene Atmosphäre entwickelt. Und wenn man gerade dabei ist, schiebt man noch halbakustische Cover von Motörheads ´I Ain´t No Nice Guy´ und David Bowies ´Rebel Rebel´ hinterher. Im Gegensatz zu diversen anderen Ramones-Huldigern schenken sich RUYNOR allzu flache Albernheiten und packen stattdessen ins Booklet der absolut professionell gestalteten Veröffentlichung ein lesenswertes gesellschaftsanalytisches Pamphlet. * Die Drei-Akkorde-für-ein-Halleluja-Abteilung wird unter $(LEhttp://www.facebook.com/ruynor:www.facebook.com/ruynor|_blank)$ glücklich gemacht. Dort gibt´s auch die Clips zum ziemlich smart betitelten ´Caro Is A Renegade´ und dem ebenfalls sehr coolen ´Sniper Swing´. Angucken lohnt sich, ick sag nur „Trigga, Trigga, Peng!“.

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