16.03.2015, 13:44

Tool beenden Rechtsstreit, Arbeit an neuem Album geht weiter

TOOL können aufatmen: Der aus dem Rechtsstreit mit Künstler Cam De Leon resultierende Dauer-Zwist mit einer Versicherungsgesellschaft ist nun Vergangenheit. De Leon hatte TOOL 2007 verklagt, weil diese sich seiner Meinung nach nicht an die Nutzungsbedingungen für seine Arbeiten gehalten hatten. Die eigens von der Band für solche Fälle angeheuerte Versicherungsgesellschaft weigerte sich jedoch, die anfallenden Gerichtskosten zu tragen und verklagte die Band ihrerseits, bis TOOL den Prozess nun für sich entscheiden konnten.

Dieser Umstand sowie die Krankheit eines Bandmitgliedes hatten die Arbeit am "10,000 Days"-Nachfolger erheblich erschwert und in die Länge gezogen. Auch jetzt geht die Band die Sache ohne Zeitdruck an, erklärt Gitarrist Adam Jones im Interview mit "Yahoo! Music":

"Wir sind älter geworden. Jeder hat sein eigenes Leben. Das Feuer das in uns brannte, als wir in unseren Zwanzigern waren, ist nicht mehr da. Da ist immer noch ein Feuer, es ist nur ein anderes. Natürlich schreiben und arbeiten wir fleißig, aber wir haben einen Punkt erreicht, an dem wir entspannter sind und uns unregelmäßig zum Schreiben treffen, statt täglich. Aber ich habe das Gefühl, dass jeder Tag, an dem wir am Album arbeiten, ein produktiver Tag ist und wir der Fertigstellung immer näher und näher kommen."

Autor:
Onlineredaktion

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