Vorwort

Vorwort 26.06.2013

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Hallo Freunde!

Ein riesiger Brocken fällt uns vom Herzen, denn es ist geschafft: King Diamond ist tatsächlich aufgetreten, seine Bühnenkulisse passte tatsächlich auf die eigentlich zu kleine Amphitheater-Bühne, und er hat tatsächlich ´Evil´ für uns in den Set eingebaut! Nach den großen Problemen der letzten Jahre (die ja allesamt außerhalb unseres Einflussbereichs lagen; auch der King war ja leider machtlos) mutet es wie ein kleines Wunder an, dass es ein Rock Hard Festival mit einem Headliner King Diamond und ohne jeden Störfall gegeben hat. Unsere Security sprach sogar vom „unproblematischsten Event aller Zeiten". Danke dafür!

Ebenfalls nicht selbstverständlich: Der bislang größte Star, der sich für uns die Ehre im Amphitheater gab (ALLE wollten ihn treffen, inklusive vieler Musiker, die ihren Aufenthalt in Gelsenkirchen extra um ein oder zwei Tage verlängert hatten), war völlig unkompliziert und nett wie... sonst nur Frank Albrecht. (Ein Leser bezeichnete mich kürzlich als „totales Arschloch", weil ich den guten Frank an dieser Stelle so oft „ärgere". Deshalb heute eine völlig unverfängliche Feststellung: Frääääänk ist sehr, sehr lieb.) Also das Gegenteil von Blackie Lawless, der sich letztes Jahr aufgeführt hat wie der Kaiser von China, obwohl er (der Teilnehmerzahl der Meet-&-Greet-Verlosung nach zu urteilen) nicht ein Viertel so populär ist wie der King. Wer nicht wirklich wichtig ist, muss sich eben wichtig nehmen. Beim King-Diamond-Meet-&-Greet herrschte jedenfalls eine sehr lockere, freundschaftliche Atmosphäre, und alle Gewinner schwärmen noch heute in höchsten Tönen von diesem Treffen. A dangerous meeting... it was NOT.

Wo machen wir weiter? Bei Frääääänk? Ach nee, geht ja nicht. Dann eben beim nächsten dicken Ding: bei unserem 30-jährigen Jubiläum! Das nämlich steht in wenigen Wochen ins Haus. Im Herbst 1983 erschien die allererste Rock-Hard-Ausgabe, damals noch als selbstkopiertes, zusammengeheftetes Blättchen in einer gewagten Auflage von 110 Exemplaren. Der Herausgeber hieß damals schon Holger Stratmann - und daran hat sich 30 Jahre später auch nichts geändert. Ähnliches können nicht viele Publikationen der Rockszene, national wie international, von sich sagen. Andere Hefte sind schon zigmal verschachert, verändert, modernisiert und wieder zurückentwickelt worden. Ihr Ding durchgezogen, auch wenn´s mal weniger bequem oder erfolgreich war, haben nur die wenigsten. Natürlich wissen wir, dass man derart konstant und ungestört nur arbeiten kann, wenn man das volle Vertrauen der Leserschaft genießt. Dass wir das tun, dafür sind wir extrem dankbar - und das wollen wir in den kommenden Monaten mit Euch feiern!

Autor:
Götz Kühnemund

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