Interview


Pic: Anthony Scarlati (Promo)

Interview 24.06.2019, 12:47

BISHOP GUNN - Interview mit der Demo-/Eigenproduktionsband 07/19

Mit "Natchez" von BISHOP GUNN präsentieren wir unseren Tipp des Monats. Die vier Jungs aus Mississippi machen klassischen Rock mit Soul- und Blues-Einflüssen. Mit Drew Smithers (Gitarre), Ben Lewis (Bass) und Travis McCready (Gesang) führten wir ein Interview über das Album "Natchez" und ihre Gründungsgeschichte.

Was hat euch dazu gebracht, Musik zu machen und selbst Musiker zu werden?

Drew Smithers: »Ich bin in einem Haus aufgewachsen in dem immer Musik lief. Meine Eltern hörten immer gute Musik, während ich aufwuchs und ich hatte das Glück, früh ein Verständnis dafür zu haben. Aber erst im März 2015, als ich die Allman Brothers Band zum ersten Mal im Beacon Theatre in NYC sah, wollte ich ernsthaft spielen und eine Gitarre kaufen. Ich habe meine erste Gitarre auf Open Tuning gestimmt und angefangen, Gitarre zu spielen - es war eine ziemlich rückwärts gerichtete Herangehensweise!«

Travis McCready: »Ich kann mich nicht erinnern, nicht auf die ein oder andere Weise über Leistung nachgedacht zu haben. Ab dem Alter von ca. drei Jahren sang ich für meine Familie, bis ich gesanglich schüchtern wurde. Ich war das jüngste von sechs Kindern, also war ich immer bestrebt, mich während meiner Schuljahre durch meine Leistung in Baseball und Fußball sowie Poesie hervorzuheben, aber schon bald konzentrierte ich mich auf meine leidenschaftlichste Leistung, die Musik.«

In euren Songs höre ich eine besondere Leidenschaft für den klassischen Rock der Siebzigerjahre mit viel Soul in der Stimme. Welche Bands oder Sänger haben euch beeinflusst?

Ben Lewis: »Ich erinnere mich, wie ich als Kind von meinen Eltern Kassetten und Schallplatten angehört und zum ersten Mal Bands wie Steppenwolf, CCR und Three Dog Night gehört habe. Ich habe nicht wirklich verstanden was ich hörte aber ich wusste, dass es anders war als das was andere Kinder hörten.«

Travis McCready: »Ich nehme an, ich wurde von allem beeinflusst, dem ich ausgesetzt war, was ich tun sollte, was ich nicht tun sollte, aber wenn ich nach meinen gesanglichen Einflüssen gefragt werde, verrate ich dir meine Top 3: Otis Redding, Bob Seger und Chris Cornell.«

Gibt es einen besonderen Auftritt, der euch in Erinnerung geblieben ist?

Drew Smithers: »Jede Gelegenheit, Musik zu spielen, ist ein Geschenk, aber es gibt definitiv Abende, die mehr als andere auffallen. Für mich, mit Bishop Gunn war es eine ziemliche Reise als wir in Atlanta, GA, für die Gregg Allman Band (ohne Gregg) / Lynyrd Skynyrd aufschlagen und Duane Allmans 1957er Les Paul spielen durften. Duane hat diese Gitarre auf den ersten zwei ABB-Platten verwendet und am bekanntesten mit Eric Clapton auf der Layla-Platte mit dieser Gitarre aufgenommen. Und ich weiß, es ist kein Auftritt, sondern eine Auszeichnung - die Aufnahme auf dem Jackson Highway 3614 in Muscle Shoals, AL, war etwas ganz Besonderes! Da kommt noch mehr...«

Travis McCready: »Davon gibt es viele, aber mein Favorit war unsere letzte Show mit Slash auf unserer Europatour in Lissabon, Portugal. Während unseres Songs 'Makin It' gab es Tausende von Handylichtern, und das war für mich wie ein Erdbeben.«

Wie ist die Musikszene in Mississippi? Was unterscheidet euch von anderen Bands dort?

Ben Lewis: »Es gibt eine Handvoll lokaler Bars und Restaurants mit Live-Musik. Travis und ich spielten in einer Reihe von Coverbands. Ich denke, was uns auszeichnete, war der Zugang zu Burnes Aufnahmestudio. Das gab uns einen Grund, Songs zu schreiben und die Fähigkeit, sie zu etwas zu formen auf das wir stolz waren.«

Travis McCready: »Die Musikszene in Mississippi ist einzigartig und ich nehme an, was uns auszeichnet, ist das Rezept das wir vier aus den Zutaten jedes Mitglieds und unseren Stilen zusammengebraut haben. Und mein Hintergrund als fleißiger Bauarbeiter von 16 bis 26 beeinflusst definitiv mein Songwriting und meine Arbeitsmoral bei unseren Live-Shows.«

Ihr habt beschlossen, Natchez unabhängig zu veröffentlichen. Möchtet ihr unabhängig bleiben oder könntet ihr euch vorstellen, in der Zukunft mit einem Label zusammenzuarbeiten?

Ben Lewis: »Wer weiß, wie die Zukunft aussehen wird? Ich persönlich denke es war der richtige Schritt für das Album "Natchez". Wir haben ein großartiges Team hinter uns, das uns geholfen hat diesen Punkt zu erreichen und wir sind sehr dankbar für all ihre harte Arbeit.«

Travis McCready: »Wir würden definitiv gern irgendwann einige Vertriebsdeals abschließen, um eine größere Reichweite zu erlangen, um unsere Musik bekannter zu machen. Aber dies ist das Zeitalter der sozialen Medien Wenn du dir den Arsch aufreißt, kannst du dir eine Fangemeinde aufbauen, unabhängig davon, ob du bei einem Label unter Vertrag stehst oder nicht Aber wir haben nichts gegen einen Deal, wenn er das Richtige für uns ist.«

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Bands:
BISHOP GUNN
Autor:
Charlene Gösche

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