ReviewAlbum

Band
CROSS VAULT 
Kategorie
Album 
Heft
RH #329 
Titel
Spectres Of Revocable Loss 
Erscheinungsjahr
2014 
Note
8.0 

Eyes Like Snow/Soulfood (43:51)
Das NRW-Duo CROSS VAULT ist noch ein gut gehütetes Geheimnis, das dürfte sich aber in absehbarer Zeit ändern. Dass die Truppe am Ende ihres Debüts „Spectres Of Revocable Loss“ - vom schicken Digipak gibt´s tausend Stück, das Jewelcase wurde nicht limitiert - Warnings ´Footprints´ covert, ist naheliegend, denn darauf steuert man quasi zu, schließlich orientiert man sich mit zunehmender Spielzeit immer mehr an den aufgelösten Engländern (´At Our Bleakest´, Song Nummer fünf von sechs, bereitet im Grunde genommen auf das große Finale vor). Harsch oder wütend klingt der Doom von CROSS VAULT dementsprechend nicht, dafür todtraurig und verzweifelt. Drummer/Sänger N. ist kein Heldentenor, das muss er aber auch nicht sein; das „Unbearbeitete“, leicht Limitierte bewahrt sogar vor einem Abgleiten in allzu großen Kitsch. Die Feststellung, dass die Melodien hier vor allem von den Gitarren kommen, sollte man als Kompliment verstanden wissen: So machen es nämlich alle tollen, beachtenswerten, von mir aus auch „wichtigen“ Genre-Acts.


Boris Kaiser 8.0

AMAZONEMPFEHLUNG