ReviewAlbum

Band
PARADISE LOST 
Kategorie
Album 
Heft
RH #166 
Titel
Believe In Nothing 
Erscheinungsjahr
2001 
Note
8.0 

(46:00) Nachdem die Briten für ihr letztes Werk "Host" nicht nur Lob ernteten - viele konnten sich mit der sehr an Depeche Mode erinnernden Klangarchitektur nicht wirklich anfreunden -, lassen die Jungs nun ein Album vom Stapel, bei dem man sowohl ältere liebgewonnene Elemente (vereinzelt aus "Icon"-, aber vor allem aus "One Second"-Zeiten) als auch "Host"-Gewürze aufspüren kann. Nach einigen Durchgängen graben sich die catchy inszenierten Melodien ins Ohr und wollen nicht mehr weichen, man entdeckt immer neue, cool klingende Elektronik-Details, und auch der groovige Charakter samt kraftvoller Riffs gefällt zunehmend. Die von John Fryer (u.a. Depeche Mode, HIM) produzierte Platte vereint charmanten Pop, exzellente Elektronik-Sounds und kickenden Dunkelrock und wird vom typischen PARADISE LOST-Mantel umschlungen. Dazu lässt sich Meister Nick Holmes nicht lumpen und gibt dem Ganzen gesanglich feinstes, klares Futter. Zudem hat sich die Crew - und das war leider eines der fehlenden Ingredienzen auf "Host" - in puncto Abwechslungsreichtum gut ins Zeug gelegt. Resultat: Nach vorne gehende Tracks mit knackig-kraftvollem Saiten-Spiel wie die erste Single 'Mouth', 'Look At Me Now' oder 'Sell It To The World', temporeduzierte und melancholische Momente ('Divided' inklusive James Bond-Flair, 'Illumination') oder Streicher-Untermalung ('Never Again') - PARADISE LOST haben mit der neuen Langrille ein Klasse-Ding mit einigen potenziellen Hits aus dem Boden gestampft. Unbestritten ein Fall für die Repeat-Taste!


Breda Maßmann 8.0

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