ReviewAlbum

Band
WHITE ZOMBIE 
Kategorie
Album 
Heft
RH #60 
Titel
La Sexorcisto: Devil Music Vol.1 
Note
9.0 

"Make Them Die Slowly", das '89er Carolyne-Album der New Yorker, war einKritikerdarling, überzeugte jedoch weder mich noch die kaufende Mehrheit wirklich. Mit ihrer '92er Teufelsmusik, an der Slayer und Rollins-Producer Andy Wallace heavily herumschraubten, nähern sich WHITE ZOMBIE dem Kult, den People wie Obsesseds Wino um diese Band treiben. Rob Zombie (v.), Seen Yseult (b.), J. (g.) und Joan De Prune (dr.) haben mit ihrer comichaften Ode an den Teufel eine satanisch-derb-zeitgenössische Feuersuppe gekocht, die aus extrem schwer sloslowschlürfschlürfenden Grooves als Bodensatz, mexikanischem Springboden als Füllung und hardcorigen Fettaugen besteht, die obenauf schwimmen. Hier treffen early Metallica auf späte Slayer, genau wie La Muerte (Texte) hier mit Rollins auf Kollisionskurs gehen. Dieses Album hat großartige psychedelische Gitarrenwichselemente (Chrome-kompatibel), böse Gemurmelmurmel-Beschwörungen (listen to 'Cosmic Monsters Inc.' oder 'I'm A Legend') und genau die gewaltige Stimmung, die manchem auf der "schwarzen" Metallica fehlte. Bei allen Querverweisen zu den Heroes des Genres haben die Zombies jedoch eine sehr eigene 666-Düsternote, die "La Sexorcisto..." zu einem Album stilisiert, mit dem sich Thrasher headbangtechnisch prima die Hörner abstoßen können. Hölle! (9)


Uwe Deese 9.0

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