ReviewAlbum

Band
MANOWAR 
Kategorie
Album 
Heft
RH #8 
Titel
Sign Of The Hammer 
Erscheinungsjahr
1984 
Note
9.5 

"SOTH" ist bereits das vierte Album der New Yorker. Diejenigen, die MANOWAR nicht sonderlich mögen, werfen der Band vor, zu lange und zu langsame Lieder zu schreiben. Das hat sich mit diesem Album grundlegend geändert. Die Scheibe startet mit der Singleveröffentlichung 'All Men Play On Ten', ein durchschnittlicher Song, der mir etwas zu kommerziell ausgefallen ist. Das folgende 'Animal' ist das genaue Gegenteil, eine harte und schnelle Nummer in bester 'Fast Taker'-Tradition. 'Thor' ist dann wieder etwas gemäßigter, aber mit messerscharfen Soli von Ross the Boss. Den Abschluß bildet 'Mountains', das mich persönlich zu stark an 'Defender' erinnert. Das ist aber auch der einzige Schwachpunkt dieses Stückes, ansonsten ist es gewohnt super. 'Sign Of The Hammer' eröffnet Seite 2 wieder sehr heavy, bedingt durch den Refrain sicherlich hervorragend für den Live-Gig geeignet. Außerdem schreit sich Eric Adams wie in alten Zeiten wieder die Seele aus der Lunge, so daß mich dieses Stück von der Art her ein bißchen an 'Metal Daze' vom Superalbum "Battle Hymns" erinnert. Beim nächsten Stück dachte ich, ich hätte die falsche Scheibe aufgelegt, ein solches Superstück hätte ich der Band gar nicht zugetraut. Angetrieben von dem treibenden Bass von Songschreiber Joey DeMaio und den hackendem Doppel-Bassdrums von Scott Columbus, der sein Schlagzeug bearbeitet, als wolle er es mutwillig zerstören, soliert Ross the Boss ein Riff nach dem anderen, und Eric Adams schreit wie eh und je. Nach einem Bassolo beendet mit 'Guyana - Cult Of The Damned' der experimentellste und außergewöhnlichste Track diese LP, die von mir eine 9,5 bekommt. MANOWAR haben endlich wieder ein Album geschaffen, das an beste "Battle Hymns"-Tage zumindest annähernd heranreicht.


Frank Trojan 9.5

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