ReviewAlbum

Band
STRAIGHT FROM HELL 
Kategorie
Album 
Heft
RH #315 
Titel
Straight From Hell 
Erscheinungsjahr
2013 
Note
7.5 

Aarrgh/H´Art (45:18)
Die hessischen Debütanten STRAIGHT FROM HELL machen aus dem Stand das meiste richtig. Sie holzen ihren variablen Death Metal tight runter, wobei insbesondere der Schlagzeuger durch kreativ-akzentuiertes Spiel überzeugt. Stilistisch bewegt sich die Band zwischen anspruchsvollem, aber nicht frickeligem US-Death, melodischen, aber die Energie nicht abwürgenden Einsprengseln, verhalten eingesetzten Modernismen und Bolt-Thrower-Walze. Passend dazu kommt der Wechselgesang aus aggressivem Gekeife und kellertiefen Growls, wobei Letztere den Schwerpunkt bilden und eine allzu hohe Verträglichkeit für Kajalstiftschwinger verhindern. „Straight From Hell“ erzeugt jede Menge Wucht und verabeitet live mit Sicherheit die Bühne zu Splitterholz. Auf Konserve würde man sich lediglich noch ein, zwei offensichtliche Hits wünschen, dann könnte man nämlich auch noch einen halben Zähler mehr rausrücken.


Hendrik Lukas 7.5

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