ReviewAlbum

Band
ICONS OF BRUTALITY 
Kategorie
Album 
Heft
RH #311 
Titel
Between Glory And Despair 
Erscheinungsjahr
2013 
Note
7.0 

Cyclone Empire/Soulfood (31:32)
Wenn es um die Knochenbrecher-Meisterschaft im unverfälschten Death Metal geht, müssen sich unsere holländischen Nachbarn um ihre Top-Startaufstellung keine Sorgen machen. Die A-Mannschaft ist mit allen Bands von, mit und um Martin van Drunen schlagkräftig besetzt, und auch das B-Team hält Talente mit großem Potenzial bereit. Einer dieser neuen Leistungsträger ist der aus den Ruinen von Absorbed hervorgegangene Fünfer ICONS OF BRUTALITY. Die Band aus Drenthe rollt wie ein Vierzigtonner mit abgefahrenen Bremsen bergab und hinterlässt dabei eine Schneise aus Vernichtung, gewaltigem Groove und listigen Leads. Das Ganze ist zwar semi-originell, knallt dafür aber effektiv. Ab dem ersten Takt zuckt der Nacken des Unparteiischen, und nach den Titelstücken ´Between Glory And Despair´ und ´Icons Of Brutality´, dem rasend schnellen ´Unleashed By The Carnifex´ sowie dem mit Gurgelgesang geschmückten ´Battallion 666´ erübrigen sich Fragen nach der zukünftigen Strategie der Holländer: Hier wird geklotzt, gemörtelt und gewonnen. Death-Metal-Maniacs, die dieses Jahr bereits die neuen Releases von Hail Of Bullets und Demonical auf dem Zettel haben, sollten das Debüt von ICONS OF BRUTALITY antesten.


Jakob Kranz 7.0

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