ReviewAlbum

Band
BODE PRETO 
Kategorie
Album 
Heft
RH #310 
Titel
Inverted Blood 
Erscheinungsjahr
2013 
Note
8.5 

Ketzer/Code7 (25:52)
Gollums mies gelaunter Bruder grummelt das Intro ´Anunciacao´, und fortan brettert Ex-Grave-Desecrator-Drummer Adelson Souza durch die restlichen acht Songs, als habe er den ganzen Schnee der Anden inhaliert. Die ultraräudige Kriegserklärung vermengt den Cogumelo-Katalog als Tribut an die brasilianische Heimat mit Bestial Warlust (´Mother Of Ferocity´), Belial, Steinzeit-Sodom (´Elytron (Succubus)´) sowie der primitiven Schwärze von Blasphemy und Von. Scheißegal, ob man das Krachmanifest nun War Metal oder Old-School-South-American-Death-Metal nennt: Dieser von Label und Band als Debütalbum geführte Silberling mit der asseligen Punk-Note (´Serpent Inferior´), sicken Gastsoli von Fábio Jhakso und den schrägen Akkorden in ´Amorphophallus Titanum´ packt bei den Eiern. Viva BODE PRETO, es lebe der schwarze Ziegenbock!


Björn Thorsten Jaschinski 8.5

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