ReviewAlbum

Band
KID ROCK 
Kategorie
Album 
Heft
RH #308 
Titel
Rebel Soul 
Erscheinungsjahr
2012 
Note
7.0 

Atlantic/Warner (65:35)
Okay, ich gebe es zu: Seit Robert James Ritchie alias KID ROCK sich von seinen HipHop/Rap-Rock-Roots entfernt hat, habe ich einen Softspot für ihn. Ein Album wie „Born Free“ gehört mit seiner prägnanten Mischung aus Southern Rock, Soul, Blues, Gospel und Motown in den Kanon der besten amerikanischen Mainstream-Rockalben, und die prägnanten Texte, die mal Alltagsgeschichten erzählen, dann wieder zur packenden Partyhymne taugen, zeugen von der exzellenten Beobachtungsgabe des Meisters. „Rebel Soul“, dem unser Chefredakteur attestiert, „phasenweise ein ziemlicher Aerosmith-Rip-off zu sein“ (höre ´Let´s Ride´), erreicht leider nicht ganz die Klasse des genannten Vorgängers, hat mit Tracks wie ´Hapy New Year´ oder ´Cucci Galore´ sogar echte Stinker an Bord, fährt aber immer noch genügend Großkalibriges auf, um als Kaufempfehlung durchzugehen. Nummern wie das aus legendären Rock´n´Roll-Songzitaten bestehende ´God Save Rock N Roll´, die Hommage ans einfache Leben, ´Redneck Paradise´, oder das fett groovende ´Chickens In The Pen´ machen nicht nur gute Laune, sondern werden von Rocks aus absoluten Vollblutmusikern bestehenden Begleitung, der Twisted Brown Tucker Band, fantastisch in Szene gesetzt.


Thomas Kupfer 7.0

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