ReviewAlbum

Band
CENTAO 
Kategorie
Album 
Heft
RH #297 
Titel
The Look, The Wait, The Kill 
Erscheinungsjahr
2012 
Note
8.0 

MoRock/Rough Trade (48:46)
Alternative Rock made in Europe hat immer ein bisschen mit dem Problem zu kämpfen, dass die Größen des Genres - Nickelback, Creed, 3 Doors Down, Alter Bridge etc. - samt und sonders aus Nordamerika kommen, sprich: einheimische wie CENTAO aus Eggendorf gerne übersehen werden. Dabei müssen sich die Ösis, oops, Österreicher auf ihrem dritten Album vor Chad Kroeger & Co. nicht verstecken. Im Gegenteil: Eigentlich bringt das Kleeblatt auf „The Look, The Wait, The Kill“ alles mit, um - mit dem entsprechenden Labelsupport, ausreichend Radioairplay und Gigs, Gigs, Gigs - erfolgreich zu sein. Z.B. ein feines Händchen für kernige Riffs, eingängige Hooklines, Refrains mit viel Wiedererkennungswert und einen durchaus charismatischen Sänger. Abgerundet wird die Scheibe von einem modernen, aber nicht zu klinischen Sound, für den Jungproduzent und SAE-Absolvent Arne Neurand (u.a. Guano Apes, Revolverheld) in den Horus-Studios zu Hannover sorgte. Anspieltipps: die erste Singleauskopplung ´Nothing´, das töfte groovende ´Short Romance´ und last but not least die wunderschöne Halbballade ´The Look´.


Buffo Schnädelbach 8.0