ReviewAlbum

Band
KISKE/SOMERVILLE 
Kategorie
Album 
Heft
RH #281 
Titel
Kiske/Somerville 
Note
7.0 

Frontiers/Soulfood (53:41)

Vielleicht sind meine Erwartungen an diese Scheibe etwas zu hoch gewesen, aber wirklich begeistern kann sie mich nicht. Statt eines Place-Vendome-artigen Hardrock-Knallers präsentiert uns Michael Kiske diesmal „nur“ gefälligen Melodic-Rock, der zwar nie nach unten, aber auch zu selten nach oben ausschlägt. Seine Gesangspartnerin Amanda Somerville (u.a. Avantasia, Kamelot) ist Kiske zudem nicht immer gewachsen; man kann sich gut vorstellen, dass Michael zahlreiche Textzeilen besser und ergreifender gesungen hätte. Es entsteht also kein echtes gesangliches Gleichgewicht wie bei Allen-Lande, auch wenn Amanda Somerville sicher eine gute Sängerin ist. Nur ist ihr Partner eben Weltklasse und überstrahlt sie dauernd.
Die Songs an sich (zum größten Teil komponiert von Mat Sinner und Magnus Karlsson) sind eingängig, nett und grundsolide - aber nicht spektakulär. „Gut“ halt.


Götz Kühnemund 7.0

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