ReviewAlbum

Band
WATAIN 
Kategorie
Album 
Heft
RH #238 
Titel
Sworn To The Dark 
Erscheinungsjahr
2007 
Note
9.0 

(57:43)
Die Schweden WATAIN lassen keinen Zweifel an ihrer satanistischen Gesinnung und fielen in der Vergangenheit nicht gerade durch tieferes Feingefühl auf. Sie als „rechte“ Chaoten abzustempeln, wäre nach diversen Ausfällen (zuletzt beim Party.San Open Air) ein Leichtes - aber (wie wir nach einem klärenden Gespräch wissen) nicht korrekt. Fakt ist, dass sich WATAIN aufs Schärfste von der Nazi-Metal-Szene distanzieren und ihrerseits um Aufklärung gebeten haben. Die drei Fragen an Frontmann Erik (s.u.) sprechen für sich...
Was die Musik angeht, so ist „Sworn To The Dark“ (das dritte WATAIN-Album) das absolute Black-Metal-Highlight der letzten Wochen und noch mal eine deutliche Steigerung zum erstklassigen Vorgänger „Casus Luciferi“, der die Band ja in der Szene etablierte. WATAIN spielen (inzwischen) anspruchsvollen, stellenweise recht melodischen Black Metal mit starken Death-Metal-Wurzeln, der trotzdem mega-brutal, kompromisslos und pechschwarz rüberkommt. Sie erinnern mich vom musikalischen Anspruch her etwas an die letzten Werke von Dissection und Celtic Frost, aber sie bauen an passenden Stellen auch rasende Gorgoroth-Infernos in ihren originellen Sound ein. Man erkennt jederzeit das hohe spielerische Niveau, ohne dass der düstere Underground-Charakter der Band verloren geht. Sänger Erik gehört zudem zu den ausdrucksstärksten und authentischsten Black-Metal-Shoutern überhaupt. Ohne Wenn und Aber: ein Meisterwerk!


Götz Kühnemund 9.0

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