ReviewAlbum

Band
PAPA ROACH 
Kategorie
Album 
Heft
RH #234 
Titel
The Paramour Sessions 
Note
7.5 

(52:05)
Wenn im kraftvollen Opener ´...To Be Loved´ die Textzeile „put your pedal to the metal“ auftaucht, gleich im Anschluss mit ´Alive´ ein heavy Uptempo-Rocker folgt und Bassist Tobin im Studio erstmals eine zweite Gitarre übernommen hat, weiß man, wo es langgeht. PAPA ROACH verfolgen nicht nur die vergleichsweise harte Richtung des Vorgängers „Getting Away With Murder“ weiter, sondern bauen diese noch aus. Wuchtige, fett produzierte Grooves treffen auf knackige Riffs, fein akzentuierte Leads setzen Akzente, und Cobys Power-Vocals pendeln zwischen rotziger Straßen-Attitüde und mitsingfreundlichem Arena-Rock-Pathos. Das ist zeitlos, macht Spaß und funktioniert im Club genauso wie beim Autofahren! Leider wird das Album hinten raus jedoch etwas zäh. So hätten sich die Jungs die mit Whoa-o-o- und Yeah-eh-eh-Chören gespickte Teenie-Nummer ´Time Is Running Out´ genauso sparen können wie die eine oder andere Power-Ballade.


Marcus Schleutermann 7.5

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