ReviewAlbum

Band
ENSIFERUM 
Kategorie
Album 
Heft
RH #206 
Titel
Iron 
Erscheinungsjahr
2004 
Note
8.0 

(43:17)
Mit ihrem zweiten Langeisen etablieren sich die Nordmannen von ENSIFERUM endgültig in der Champions League der Viking/Epic-Metaller. Zwar kann die Klasse des genialen Erstlings nicht ganz erreicht werden, da gerade das hymnische Moment, das ein Grund für den herausragenden Erfolg des ersten Albums war, etwas zurückgeschraubt worden ist, aber eine hochklassige und abwechslungsreiche Scheibe ist "Iron" allemal geworden.
Im Gegensatz zum Debüt wurde der Gesang etwas variabler gestaltet und die folkloristischen Anteile etwas mehr in den Vordergrund gerückt. Dabei gibt?s qualitativ kaum bemerkenswerte Unterschiede, da sich der Stil nicht wesentlich verändert hat und die Trademarks der Band gleich geblieben sind: eine interessante Mischung aus folkloristischen Melodien und Instrumenten, Einflüssen aus dem Death- und Black-Lager, einem satten Schuss traditioneller Metal-Elemente, das Ganze gut verpackt in eingängige, epische Hymnen. Der oft gezogene Vergleich zu den Landsmännern von Finntroll hinkt übrigens ganz gewaltig, da die beiden Truppen - abgesehen von den folkloristischen Elementen - nicht viel gemeinsam haben. Am ehesten lassen sich ENSIFERUM noch mit den Frühwerken von Einherjer vergleichen.
Ein abermals wunderbares Album!


8.0

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