ReviewAlbum

Band
SAMAEL 
Kategorie
Album 
Heft
RH #132 
Titel
Exodus 
Erscheinungsjahr
1998 
Note
8.5 

Ob dieses Mini-Album ein Indiz dafür ist, welchen kreativen Kurs die Schweizer auf ihrem nächsten Longplayer einschlagen werden, bleibt auch weiterhin abzuwarten. Denn ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß SAMAEL Ewigkeiten benötigen, um "nur" einen "Passage"-ähnlichen Longplayer einzuspielen. "Exodus" stellt nämlich lediglich eine klangliche und stilistische Verfeinerung des superben Albums dar - sprich Dark Metal, elektronisches Laibach-Pathos und schwarze Vibes bilden das Gefüge. Der Titeltrack erinnert in seiner Dramaturgie an 'Rain', den Opener von "Passage". Gourmetkost gibt's mit dem Stück 'Tribes Of Cain' (schleppend bis Midtempo, sehr sakral und feierlich). Interessante Techno-Anleihen beinhaltet der Club-Mix von 'Son Of Earth' (vom Jenal-Fave-Album "Ceremony Of Opposites"). Ebenfalls altbekannt hohe Qualität birgt 'Winter Solstice' in sich, das als zartere Variante von 'Moonskin' durchgeht. 'Ceremony Of Opposites' und 'From Malkuth Te Kether' (mit coolen Break-Beat-Spielereien, Hut ab vor Tastenmann Xytras) wiederum wurden auf SAMAEL anno '98 getrimmt - sehr gelungen. "Exodus" - der Aufbruch zu einer Irrfahrt. Wohin es mit SAMAEL gehen wird? Wir müssen wohl abwarten.


Wolf-Rüdiger Mühlmann 8.5

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