ReviewAlbum

Band
SKYFORGER 
Kategorie
Album 
Heft
RH #197 
Titel
Thunderforge  
Erscheinungsjahr
2003 
Note
9.0 

(50:45)
Der lettische Eisenhammer ist wieder auf Streifzug. Die Pagan-Schwerstarbeiter aus dem Osten Europas haben endlich ihre neue Waffe fertig geschmiedet. "Thunderforge" weicht, Odin sei Dank, keinen Millimeter vom Weg ab, der so prächtig mit "Latvian Riflemen" zuvor beschritten wurde. SKYFORGER verstehen es wie kaum eine andere Band, Schlachtenromantik in ihren Songs einzufangen. Die wilde, bestialische Seite der Band, das donnernde Schlagzeug und der gleißende Gesang wirken so kalt, ja: vernichtend. Und dann sind da diese erhabenen Melodien der Gitarren, all das friedliche Folk-Gezupfe, was immer wieder Licht zum Boden dringen lässt. Es ist letzte Hoffnung in einer Welt voll Leid, Krieg und Tod. SKYFORGER sind nicht verbittert oder gar weinerlich, nein, sie trotzen der Welt mit stolz geschwellter Brust. Einer Brust, die Schmerz gefühlt hat. Das macht "Thunderforge" zu einem besonderen Erlebnis. Denn ist es nicht gerade Authentizität, die so vielen Bands heute abhanden gekommen ist? Hier ist alles echt, jeder Schrei, jedes Knacken. Dass die Songs dabei komplett in Lettisch vorgetragen werden, unterstreicht dies noch deutlicher. Ein ergreifendes Epos.


Volkmar Weber 9.0

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