ReviewDynamit

Band
RUNNING WILD 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #50 
Titel
Blazon Stone 
Erscheinungsjahr
1991 
Note
9.0 

Wenn selbst "Bandschlächter" Trojan, ansonsten einer der größten Nörgler überhaupt, RUNNING WILD bescheinigt, ein "richtig gutes Album" abgeliefert zu haben, dann muß "Blazon Stone" tatsächlich der erwartete Überhammer sein! Und genauso verhält es sich dann auch: Was RUNNING WILD mit der Single-Auskoppelung 'Little Big Horn' bereits ankündigten, wird auf dem neuen Longplayer konsequent fortgeführt und - Überraschung! - sogar übertroffen! Hymnen wie 'Lonewolf', 'Blazon Stone' oder 'White Masque' zählen mit tödlicher Sicherheit zum Allerbesten, was die Hanseaten bisher zustande gebracht haben, und lassen so manchen RUNNING WILD-Gassenhauer der Vergangenheit weit hinter sich. Die Gitarrenarbeit ist durchweg erstklassig, ebenso wie Rolfs ständig verbesserter Gesang, die treibenden Basslines und das kraftvolle Drumming. Wer die Jungs immer noch als halbgare Piratencombo abtut, sollte sich die Ohren waschen oder vielleicht gleich die Finger von der Materie lassen. Hier gibt's absolut nichts zu mäkeln, jeder Ton sitzt, Ausschußware gibt's auf "Blazon Stone" nicht, und originell ist das Teil zudem auch noch. RUNNING WILD haben ihren ureigenen Stil gefunden, der trotz verschiedener Experimente (Western-Anklänge in 'Little Big Horn' etc.) nie unnatürlich oder überladen wirkt. Logische Schlußfolgerung: "Blazon Stone" wird RUNNING WILD endgültig in die Garde der deutschen Megabands katapultieren, darauf dürft ihr getrost eure Ärsche verwetten!


Götz Kühnemund 9.0

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