ReviewAlbum

Band
W.A.S.P. 
Kategorie
Album 
Heft
RH #167 
Titel
Unholy Terror 
Note
7.0 

Es gab mal Zeiten, da war Blackie Lawless richtig innovativ. Seine ersten beiden Platten sind Legende, und auch mit großartigen Bombast-Konzeptalben wie "The Headless Children" und "The Crimson Idol" setzte er sich - zusammen mit seinen W.A.S.P.-Mannen - ein Denkmal in der Metal-Historie. Dann allerdings gingen dem nicht unsympathischen Querkopf so langsam die Ideen aus. Scheiben wie "Still Not Black Enough" oder ?Helldorado? waren letztendlich nur laue Aufgüsse vergangener Glanztaten, und wenn Lawless mal was Neues und durchaus Aufregendes wie die Industrial-mäßig angehauchte "Kill Fuck Die"-Platte wagte, gab's vom Stammpublikum 'ne Tracht Prügel. Und so bleibt Mr. Lawless nix anderes übrig, als sich einmal mehr selbst zu kopieren. Das kann er im übrigen richtig gut, und insofern wird ganz sicher kein beinharter W.A.S.P.-Fan von "Unholy Terror" enttäuscht sein, denn er bekommt, was er erwartet. Wobei man anmerken sollte, dass sich W.A.S.P. diesmal stilistisch am ehesten am allerersten Album orientieren. Ungewöhnlich sind auf diesem Longplayer eigentlich nur das sehr ruhige und spannende 'Euphoria' und das schleppende 'Charisma', zwei Highlights auf einem ansonsten nicht gerade mitreißenden Album, bei dem sich die Band bei 'Raven Heart' auch noch ziemlich dreist das 'School's Out'-Riff von Alice Cooper geklaut hat. W.A.S.P. waren wirklich schon mal besser.


Frank Albrecht 7.0

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