Firefield/Twilight (60:15)
Auch musikalisch hatte die Wiedervereinigung Gewinner und Verlierer. Zur Gruppe der Letzteren zählten zweifelsohne Moshquito, die in der DDR die führende Thrash-Metal-Band waren, dann aber trotz einiger Veröffentlichungen den Anschluss an die internationale Konkurrenz nicht schafften. Moshquito sind mittlerweile Geschichte, und mit XIOM stellt sich deren legitime Nachfolgetruppe vor. Angesagt ist Death Metal, allerdings ohne Scheuklappen, und so verbindet man diesen souverän mit Thrash- und Progressive-Einschlägen. Herausgekommen ist eine vielschichtige und interessante Scheibe, die auch Cynic- und Death-Fans ansprechen dürfte. Höhepunkt dabei das Instrumental ´El Conquistator´, bei dem man extrem technisch zu Werke geht. Aber auch mit dem „Gesang“ kann man überzeugen, weil man mit Jeff Summrell einen ausdrucksstarken Frontmann in seinen Reihen hat. Während auch der Sound überzeugt, ist das alberne Cover der einzige Kritikpunkt.