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How bizarre, how bizarre: Da geben HYNE mit der Hansestadt Hamburg doch tatsächlich denselben Wohnort an, den auch Wolf-Riedscher Miehlmonn als Lebensmittelpunkt gewählt hat, und doch scheint sich ihre Heimatstadt ganz erheblich von der zu unterscheiden, die man im Schlepptau unseres Erzgebirge-Beatniks kennenlernen kann. Gemessen am HYNE-Sound ist die Reeperbahn eine lange staubige Piste, auf der Hot-Rod-Rennen stattfinden und sich die Teilnehmer anlässlich der Siegerehrung am einzigen Wasserloch - respektive einer abgeranzten Bretterbude - Hochprozentiges in den Rachen schütten. Genau an diesem Ort wäre dann auch Herr Mühlmann anwesend. Aber genug geschwurbelt, ihr ahnt es längst: Das Quintett aus der Hansestadt spielt astreinen Stoner Rock mit gelegentlichen Doom/Psychedelic-Einschüben, hat mit dem Uptempo-Brecher ´Loafer´ und dem eingängig-melodischen ´Slow Suicide´ zwei echte Hits im Gepäck und beschwört mit dem hypnotisch-groovigen ´Cries From The Hidden´ gar Erinnerungen an glorreiche Warrior-Soul-Tage herauf. Einziger Kritikpunkt an „3000“: Die Scheibe gibt´s leider nicht auf Vinyl.
Für ´nen Zehner (Besteller außerhalb Deutschlands addieren noch vier Euro Portokosten) kann man die CD bei folgenden Webpages abgreifen: www.hyne3000.de, www.myspace.com/hynerocks.