(42:25)
Dieser italienische Dreier steht für primitiv-derbe Rumpelei, die dennoch einen gewissen Anspruch hat. Grund dafür ist speziell der letzte Neuzugang im Line-up. Drummer B: agiert weitaus dominanter, als es sein Mini-Pseudonym vermuten lässt. Riffing und verhallter Gesang haben einen gewissen Charme, verblassen jedoch streckenweise neben dem nicht sonderlich komplexen, sich aber immer wieder in den Vordergrund drängenden Gehämmer. Zumal B: den Tracks ganz gern den Fluss nimmt, was zunächst irritiert, auf den zweiten Hör allerdings einen ganz eigenen Reiz ausübt.
Wer sich in seinen kühnsten Träumen 'ne progressive Version von Venom mit der Widerborstigkeit guter Macabre vorstellen kann, sollte unter www.myspace.com/nerocapra ein Ohr riskieren.