Rockhit/Alive (42:35)
Artwork und Musik gehen bei diesem Debüt Hand in Hand: Der Blick auf Kettensäge und axtschwingende Maskenmänner zwischen Slipknot und Karneval sowie zwei Latex-„Models“, die so heiß wie der Winter sind, lässt Schlimmes befürchten - und genau das scheppert dann auch aus den Boxen. Nach knapp zehn erfolglosen Jahren im sächsischen Death-Metal-Untergrund machen BRAINDEAD 5 nun einen auf Onkelz für Arme. Selbst schlichte Anfängerstandards werden von der herumstolpernden Rhythmus-Sektion und den talentfreien Gitarristen übel versemmelt. Zwar geht der Grölgesang halbwegs in Ordnung, aber die in unbeholfene Reime gekleideten, dümmlichen Texte vom Schlage „Hau mir die Ohren vom Stamm, damit ich kommen kann“ (´Domina´) oder „Leb frei, sei ein Bastard, ich pass nicht in euer Raster“ sind dann endgültig der Sargnagel. Gute Nacht!