Auch wenn Mark Morton (g.) und Randy Blythe (v.) es nie zugeben würden: LAMB OF GOD haben aufgrund ihrer weltweiten Erfolge im Extrem-Metal-Bereich längst die Nachfolge von Pantera angetreten. Im Rock-Hard-Gespräch geht´s um das neue Album „Resolution“, Deutschland, die Abgründe der (Internet-)Gesellschaft und - natürlich - Pantera.
Mark, Randy, vor Veröffentlichung des „Wrath“-Albums galten LAMB OF GOD in Deutschland als das bestgehütete Geheimnis Amerikas. Hat sich an diesem Zustand etwas geändert?
Mark: »Deutschland war eines der wenigen Länder, in denen es nicht gut für uns gelaufen ist. Da kommt man schon ins Grübeln und fragt sich, ob ihr vielleicht keine amerikanischen Bands mögt oder ob unsere Musik nicht in den momentanen Zeitgeist passt. Trotzdem haben wir immer wieder in Deutschland gespielt, auch wenn die Shows in einem eher kleinen Rahmen stattgefunden haben. Momentan habe ich das Gefühl, dass sich die Dinge für uns zum Guten wenden könnten.«
Innerhalb der Band gab´s nie die Diskussion, stattdessen lieber in Ländern, in denen man mehr Geld verdienen kann, aufzutreten?
Randy: »Nein. Aber ich habe mich schon gewundert, dass die meisten Shows unserer Europa-Touren immer in Deutschland stattfanden.«
Mark lacht: »So nach dem Motto: „Warum machen wir das überhaupt, wenn die Leute uns doch eh hassen?“«
Randy: »Es war frustrierend. Zumal wir wissen, dass es in Deutschland eine riesige Metalszene gibt.«
Mark: »Die Festivalshows, die wir gespielt haben, waren eine...
Dieser Text endet hier.
Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.