Mit dem Begriff „Kultband“ wird speziell im Metalbereich seit Jahren recht inflationär umgegangen. Müsste der Underground eine Rangfolge „echter“ Kultbands erstellen, MANILLA ROAD hätten gute Chancen auf den ersten Platz. Mark Shelton, Legende und unumstößlicher Kopf der Band seit ihrer Gründung 1977, nimmt nicht nur dazu Stellung.
»Der Kultbegriff hilft sicherlich, die Mystik um die Band aufrechtzuerhalten, oder was meinst du? Mir ist es aber ehrlich gesagt egal, wie man uns bezeichnet. Unsere Musik scheint so viele Grenzen der verschiedensten Genres zu überschreiten, dass ich selber manchmal nicht weiß, wie ich unseren Stil bezeichnen soll. Ich mag den Begriff „Epic Metal“ immer noch, aber wichtig ist diese Titulierung nicht für mich. Ich möchte neue Musik für unsere Fans erschaffen, weil sie die fanatischsten Anhänger überhaupt sind. Sie alleine sind der Grund, weshalb wir immer noch dabei sind. Unsere Supporter haben uns die ganzen Jahre am Leben gehalten. Sie kommen aus allen möglichen Richtungen im Metal, und ich glaube, dass unser „Kultstatus“ recht weit verbreitet ist. Um ehrlich zu sein, weiß ich aber nicht, was genau eine solche Kultband ausmacht. „Playground Of The Damned“ ist in den USA jetzt sogar in den Best-Buy-Stores erhältlich - ich hoffe nicht, dass wir jetzt unseren Kultstatus verlieren, haha.«
Kult oder nicht - ihr habt in den letzten 30 Jahren eine Menge andere Underground-Bands beeinflusst.
»Das ist wirklich eine Ehre für mich, und ich bin mir nicht...
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