Würde man eine Umfrage unter den zahllosen Fans der Krefelder Bombast-Metaller durchführen, dann würden sich in der Kategorie „bestes BLIND GUARDIAN-Album“ „Imaginations From The Other Side“ und die Tolkien-Hommage „Nightfall In Middle-Earth“ mit großer Wahrscheinlichkeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern.
»Da kann man auf keinen Fall was anderes behaupten«, bestätigt Sänger Hansi Kürsch. »Das sind die beiden Alben, die am meisten für Furore gesorgt haben. Auch weil sie doch ziemlich konträr sind. „Imaginations...“ ist für unsere Verhältnisse ein realistisches Album, das relativ stark im Hier und Jetzt sein Zuhause hat, während „Nightfall...“ ein absolutes Fantasyalbum ist. Bei „Imaginations...“ hat damals einfach alles gestimmt: der Studiowechsel nach Dänemark, die Arbeit mit Producer Flemming Rasmussen (u.a. Metallica, Pretty Maids, Morbid Angel - buf), aber auch das Momentum, dass wir einfach die Band der Stunde und extrem kreativ waren. Ich finde, dass es ein sehr intensives und organisches Album ist, und wenn wir die Songs davon heute live spielen, merkt man, wie gut der Anklang bei den Old-School- und den später hinzugekommenen BLIND GUARDIAN-Fans ist. Das sind mit die stärksten Momente während eines Konzertes. Von daher ist es eine extrem wichtige Platte für uns.«
Nach vier Alben unter der Leitung von Produzent Kalle Trapp (u.a. Uriah Heep, Saxon, Destruction) arbeiteten BLIND GUARDIAN bei ihrem fünften Opus erstmals mit Flemming Rasmussen zusammen.
»Vom Arbeiten her...
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