RH #295Smalltalk

DARK FOREST

Neue Möglichkeiten

Durch und durch britisch: DARK FOREST machen aus ihrer angelsächsischen Herkunft keinen Hehl und führen das musikalische Erbe der New Wave Of British Heavy Metal gekonnt und mit stolzgeschwellter Brust fort.

Führt man sich das aktuelle Album „Dawn Of Infinity“ zu Gemüte, kommt man schnell zu dem Schluss, dass sich in den Plattenregalen des Fünfers aus Dudley diverse Klassiker besagter NWOBHM tummeln müssen. Allen voran Maiden-Essentials der Marke „The Number Of The Beast“ oder „Piece Of Mind“.

»Klar, die NWOBHM ist für uns durchaus ein wichtiger Einfluss«, versichert Gitarrist und Bandkopf Christian Horton. »Doch auch andere Strömungen inner- und außerhalb des Metal-Genres waren eine Inspiration. Aber du hast natürlich Recht: Iron Maiden sind einer unserer wichtigsten Einflüsse überhaupt. Ich stehe vor allem auf „The Number Of The Beast“ und „Somewhere In Time“. Aber auch spätere Platten wie „Brave New World“ verehre ich sehr. Andere prägende Alben aus der NWOBHM-Ära sind sicherlich „Death Penalty“ von Witchfinder General und das Debüt von Angel Witch.«

Bis einschließlich eures ersten Albums „Dark Forest“ warst du Gitarrist und Sänger in Personalunion, seit der 2009er EP „Defender“ habt ihr mit Will Lowry-Scott einen neuen Sänger an Bord. Warum dieser Schritt?

»Zum einen fand ich, dass in meiner Doppelfunktion sowohl der Gesang als auch das Gitarrenspiel letztendlich litten, zum anderen eröffnen sich mir mit Will als Sänger auch kompositorisch neue Möglichkeiten. Ich war...

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Andreas Stappert