RH #295Smalltalk

FASTWAY

Ein Stück mehr Gelassenheit

Einen völlig relaxten Eindruck macht Fast Eddie Clarke im Interview, dabei ist die CD „Eat Dog Eat“ seit Jahrzehnten das erste Lebenszeichen von FASTWAY. Grund zur Freude, aber auch für einen Gott sei Dank nicht verbitterten Rückblick des Ex-Motörhead-Gitarristen.

Clarke nimmt kein Blatt vor den Mund: Die Neunziger brachten auch ihm kein Glück. Sowohl sein Soloalbum „It Ain´t Over Til It´s Over“ als auch die letzte FASTWAY-Scheibe verkauften sich nicht gut. Es war Zeit, Konsequenzen aus den Veränderungen im Rockmusik-Bereich zu ziehen.

»Ich beschloss, mich aus dem Musikbusiness zurückzuziehen, zog nach Cornwall und beschäftigte mich mit anderen Sachen wie Angeln oder dem Umbau meines Hauses. Natürlich habe ich für mich selbst noch Musik gemacht, aber gegen den damals angesagten Britpop bin ich gar nicht erst angetreten. Nachdem ich 2006 meine „Anthology“-CD zusammengestellt hatte, kam der Vorschlag, FASTWAY wiederzubeleben und auf Tour zu gehen.«

Hier kam Sänger Toby Jepson ins Spiel.

»Mein Drummer Steve Strange schlug ihn als möglichen Kandidaten für den Job vor, wir probierten es, und seitdem sind Toby und ich nicht nur Bandkollegen, sondern auch Freunde. Toby ist ein großartiger Sänger und starker Bassist, was man auch auf der neuen Platte hören kann. Er ist wahrscheinlich der beste Sänger, mit dem ich je gearbeitet habe. Wir haben tolle Songs zusammen geschrieben und ergänzen uns auch stilistisch hervorragend. Er ist der Grund dafür, dass es das neue Album gibt.«

...dessen Songs bereits 2008 entstanden, aber erst zwei Jahre später aufgenommen wurden. Der Titel sorgt für Verwirrung und ganz sicher auch für Versprecher....

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