RH #295Smalltalk

CHARRED WALLS OF THE DAMNED

Auf Sendung

Die legitimen Erben von Control Denied? Ein Ableger von Iced Earth? Wo auch immer man die prominent besetzte Allstar-Truppe um Schlagzeuger und Hauptsongschreiber Richard Christy und Power-Röhre Tim „Ripper“ Owens lieber verorten mag: Fakt ist, dass CHARRED WALLS OF THE DAMNED mit ihrem Zweitwerk „Cold Winds On Timeless Days“ ein echtes Pfund in Sachen US-Power-Metal abgeliefert haben.

Mit fast einer Stunde Spielzeit ist das Album deutlich länger ausgefallen als das diesbezüglich arg schmalbrüstige Debüt.

»Nachdem die erste Platte fertiggestellt war, hatte ich direkt einen riesigen Kreativitätsschub«, erinnert sich Richard. »Ich war vom Aufnahmeprozess derart angefixt, dass ich noch während des Abmischens der ersten Scheibe damit begann, neue Songs zu schreiben. Ich merkte dann auch schnell, dass unser Debüt zwar haufenweise gute Kritiken einfuhr, dabei aber oft die kurze Spielzeit bemängelt wurde. Also wollte ich sicherstellen, dass für den Nachfolger ausreichend gute Songs vorhanden waren.«

Einer davon - ´Forever Marching On´ - wurde durch deine Highschool-Zeit inspiriert, während der du Teil einer Marschkapelle warst. Hat die Zeit in diesem Musikerkollektiv dein späteres Drumming geprägt?

»Absolut. Die Art, wie ich heute Schlagzeug spiele, liegt in dieser Zeit begründet. Ich liebte es, in der Marschkapelle die Snaredrum zu spielen. Mein heutiger Stil rührt daher, dass ich damals unablässig Snaredrum-Soli geübt habe. Das mache ich auch heute noch ständig. Die beiden...

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Andreas Stappert