Mit „Atlantis“ haben die Portugiesen ATTICK DEMONS ein ziemlich starkes Debüt vorgelegt, das allen NWOBHM-Fans im Allgemeinen und Anhängern von Iron Maiden im Speziellen mehr als nur ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte.
Neben der stilistischen Nähe zu den Jungfrauen verblüfft vor allen Dingen der Gesang von Artur Almeida, der dem von Bruce Dickinson nahezu wie ein Ei dem anderen gleicht. Und wenn es plötzlich nach Paul Di´Anno klingt, hat das den simplen Grund, dass es sich um Paul Di´Anno handelt, wie uns Gitarrist Luis Figueira erklärt:
»Wir brauchten für den Song ´Atlantis´ eine andere Stimme, und da habe ich Paul einfach kontaktiert. Ich habe ihm gesagt, dass wir eine portugiesische Band ohne Plattenvertrag sind und ihn sehr gerne auf unserem ersten Album haben würden, weil wir große Fans von ihm seien. 15 Minuten später hat er zugesagt. Wir haben dann ein Wochenende hier in Portugal verbracht, seine Parts aufgenommen und danach noch einen Special-Gig gespielt, bei dem wir sechs Maiden-Songs aus der Ära von Paul gezockt haben. Für die Aufnahmen mussten wir nichts bezahlen. Mit Ross The Boss war es genauso; der hat ein paar Gitarrenparts zu ´Atlantis´ beigetragen. Keine Frage, dass es uns viel bedeutet, diese beiden Legenden dabeigehabt zu haben.«
15 Jahre hat es gedauert, bis die Band ihr erstes offizielles Album veröffentlicht hat. Da wundert es nicht, dass die Arbeit an „Atlantis“ besonders akribisch ausfiel.
»Wir haben anderthalb Jahre an den Aufnahmen gearbeitet...
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| 08.09.2012 | Andernach | Juz | ![]() |