Niemand rumpelt so schön durch Deutschlands Underground wie die Rock´n´Roll-Institution BLIZZARD, ein dreiköpfiges Abrisskommando, das gerade Album Nummer drei rausgehauen hat.
„Rock´n´Roll Overkill“ heißt der neue Longplayer, der sich von seinem Vorgänger „The Roaring Tanks Of Armageddon“ (2009) insofern unterscheidet, als dass »diesmal keine alten Kamellen mit aufgenommen wurden«, wie Drummer Balor (u.a. ex-Mayhemic-Truth, ex-Morrigan) bemerkt.
»Ansonsten ist alles beim Alten geblieben: Der Name BLIZZARD steht für hellfucking Rock´n´Roll!«
Die „alten Kamellen“ auf dem zweiten Album gehen auf die lange Pause - acht Jahre - zwischen dem LP-Debüt „Pure Filth And Mayhem“ (2001) und „The Roaring Tanks...“ zurück. Die Band hatte sich zwischenzeitlich aufgelöst:
»Wir haben uns im jugendlichen Leichtsinn nach einem Gig mit Abigail 2001 so dermaßen in die Haare gekriegt, dass es das Ende der Band nach sich zog. Als wir uns dann 2008 auf ein paar Bierchen trafen, waren wir reifer und weniger aufbrausend. Es kam die Idee auf, eine 7“-EP - „Blizzard - The Return Of Pure Filth & Mayhem“ - zu machen, bei der schnell klar war, dass da mehr entsteht. Und so wurde der Alcoholic Metal Mayhem in die zweite Runde geschickt.«
Die Einflüsse der Herren Atze (g./v.), Jan (b.) und Balor (dr.) sind so klar wie frisch gezapftes Bier: Warfare, Tank, alte Motörhead und Bulldozer. Noch was vergessen, Balor?
»Ja, Venom! Ansonsten liegst du aber goldrichtig. Vielleicht noch ´ne Prise Plasmatics,...
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