Wer SARACEN auf ihr Debüt „Heroes, Saints & Fools“ aus dem Jahr 1981 reduziert, muss umdenken. Mit dem Konzeptalbum „Marilyn“ haben die Briten eine wunderbare, vielschichtige neue Platte auf dem Markt. Mastermind Rob Bendelow (g.) gibt Auskunft.
Rob, im Frühjahr habt ihr beim KIT gespielt. Was waren deine Eindrücke?
»Zunächst mal war es unser erster Auftritt außerhalb Großbritanniens. Wir waren von der reibungslosen Organisation und Atmosphäre begeistert. Am besten war aber, wie die Fans unsere „Heroes, Saints & Fools“-Show angenommen haben. Es war auch toll, mit den Supportern zu sprechen und die Nummern nach 30 Jahren einem begeisterten Publikum bieten zu können. Alles lief wunderbar, und unsere Autogrammstunde reichte nicht mal aus, um alle Wünsche zu erfüllen.«
Ihr werdet oft unter dem NWOBHM-Banner geführt. Passt das eigentlich?
»Als wir anfingen, gab´s den Begriff noch gar nicht. Er setzte sich erst nach und nach durch, um die ganze aufstrebende Szene begrifflich fassen zu können. So fielen neben Bands wie den Tygers Of Pan Tang oder Diamond Head auf einmal auch Marillion, Spider und Saracen darunter, obwohl wir gar nicht dazu passten. Besser, man bezeichnet uns als „Heavy Symphonic Rock“.«
Was gibt´s zum neuen Album zu sagen?
»Als wir uns über ein neues Album auszutauschen begannen, suchten wir zunächst ein Themenfeld. Zuerst lief es auf John F. Kennedy heraus, wobei seine Affäre mit Marilyn Monroe eine Rolle spielen sollte. Wir entschieden dann, besser ihr Leben...
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