RH #294Smalltalk

RISING

Der Asche entgegen

Mit ihrem Debüt-Langeisen „To Solemn Ash“ haben die dänischen Sludge-Metaller das akustische Äquivalent zu einer mächtig groovenden Dampfwalze erschaffen. Eine Dampfwalze, die den Hörer in gepflegt moderatem Tempo überrollt, so dass man genau spürt, wie jeder einzelne Knochen im Körper zersplittert und pulverisiert wird. Intensive Musik ohne Gimmicks.

»Das ist eine gute Beschreibung dessen, was wir mit unserer Musik erreichen wollen«, freut sich Sänger/Bassist Henrik Hald. »Die Erfahrung, von etwas getroffen zu werden - egal, ob positiv oder negativ -, ist das, was wir als Band vermitteln wollen. Gar keinen Eindruck zu hinterlassen, würde für uns bedeuten, gar nichts erreicht zu haben.«

Was hat es mit dem Albumtitel auf sich?

»Der Titel soll das inhaltliche Konzept der Platte widerspiegeln. Auf „To Solemn Ash“ geht´s um physische und mentale Verbindungen zwischen Lebenden und Toten. Für mich einer der kompliziertesten, aber dennoch elementarsten Aspekte der menschlichen Natur. Das Leben ist eine fortlaufende Bewegung auf das Ende zu, Letzteres symbolisiert durch die Asche.«

Eure Musik wird des Öfteren mit Bands wie Baroness, Kylesa oder Mastodon verglichen. Musikalische Seelenverwandte?

»Vergleiche - insbesondere zwischen neueren Bands - deuten nicht immer auf einen gleichen Sound hin. Aber oft haben diese Bands dieselben Inspirationsquellen gemeinsam. Ich habe keinen Schimmer von den musikalischen Visionen der genannten Bands, aber ich mag definitiv, was sie tun.«

Wie...

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Andreas Stappert