Höflicher Typ, dieser Niklas Olsson (v./g.). Anstatt wie die meisten anderen Mucker spätestens nach einer Minute die Skiptaste zu betätigen, hörte sich der sympathische Schwede jeden Song bis zum bitteren Ende an. Dabei erkannte er allerdings nur eine Band, während sein Kontrahent, Ausnahmegitarrist Kostas Karamitroudis alias Gus G. von Firewind/Ozzy Osbourne, immerhin zweimal scoren konnte.
IN FLAMES - Deliver Us
GUS: »Das ist was von der neuen In-Flames-CD, oder? Ziemlich gut. Ich mag einige ihrer älteren Alben wie „Colony“, „Whoracle“ oder „Clayman“. Danach habe ich sie ein bisschen aus dem Fokus verloren. Den Song hier kenne ich, weil mein Kumpel Patrick, der unsere Videoclips inszeniert, auch den dazugehörigen Clip gemacht hat.«
NIKLAS: »Sehr modern, und der Refrain ist sehr eingängig. Die Band kenne ich leider nicht. Landsleute von uns - vielleicht The Haunted? Oder Soilwork? In Flames - okay. Die ziehen bei uns in Schweden sogar das Mainstream-Publikum an. Ich bin überrascht, dass das In Flames sind, aber ich würde mir nie eine CD von den Jungs kaufen. Sollte ich den Song beim Autofahren im Radio hören, würde ich ihn jedoch etwas lauter machen.«
POWERWOLF - Murder At Midnight
GUS: »Ziemlich standardmäßiger europäischer Power Metal. Ich habe leider keine Idee, wer das sein könnte. Klingt für mich ein bisschen wie ein Mix aus Blind Guardian und Gamma Ray, nur etwas rockiger. Powerwolf - von denen habe ich schon mal gehört. Das sind doch diese Deutschen mit dem...
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| 27.09.2012 | Bochum | Matrix | ![]() |