Bereits 1989 bewiesen SEPULTURA mit „Beneath The Remains“, dass Thrash aus Brasilien - damals ein Novum - durchaus ernst zu nehmen ist. Mit dem 1991er Werk „Arise“ glückte der Band nicht nur der weltweite Durchbruch, man versammelte auch viele Fans der aufkommenden Death-Metal-Welle hinter sich und sägte ernsthaft am Thrash-Thron von Slayer. Wir blicken zum 20-jährigen Jubiläum des Albums mit Andreas Kisser (g.) auf eine der wichtigsten SEPULTURA-Veröffentlichungen zurück.
»Mit „Arise“ konnten wir erstmals das Album aufnehmen, das wir machen wollten. Wir haben das 1988 zusammen mit Roadrunner schon bei „Beneath The Remains“ versucht, aber sie haben uns nicht sonderlich unterstützt«, eröffnet Kisser unser Gespräch. »Wir hatten damals nicht mal beim Cover Mitspracherecht. Das Album wurde dann in der Erstpressung auch ohne Textblatt veröffentlicht. Roadrunner änderten zudem das Logo, weil sie der Meinung waren, dass niemand unser altes Logo lesen könne. Bei „Arise“ hatten wir hingegen optimale Bedingungen. Wir hatten zuvor schon mit Produzent Scott Burns gearbeitet und nahmen erstmals außerhalb von Brasilien auf. Wir konnten uns auch ein Cover aussuchen und waren mit der Aufmachung inklusive Fotos und Abdruck der Lyrics sehr zufrieden. Mit „Arise“ haben wir erstmals das Album unserer Träume aufgenommen; zuvor stand uns immer etwas im Wege, zum Beispiel die Fähigkeiten der Produzenten.«
Ihr habt im legendären Morrisound in Florida aufgenommen. Sind euch in Tampa auch einige... Dieser Text endet hier. Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.
| 05.07.2012 | Osnabrück | Rosenhof | ![]() |