Frankreich spendiert uns coole Kapellen weiterhin im Akkord. Neuestes Beispiel: MINUSHUMAN aus dem beschaulichen Bergerac, die auf „Bloodthrone“ Härte und Melodik verschweißen.
MINUSHUMAN plumpsen weder in die Pop-Metal-Falle, noch langweilen sie auf ausgelatschten Dudel-Death-Pfaden. MINUSHUMAN klingen erwachsener. Sie spielen einen modernen, düsteren Arschtritt-Sound, der sogar etwas Postrock-Flair atmet.
»Trotzdem sind wir echte Metaller«, stellt Leadgitarrist und Hauptsongwriter Thomas Billerey klar. »Wir sind mit Pantera und Metallica aufgewachsen. Sogar unser Name ist von Metallica inspiriert (´-Human´ war einer der Exklusiv-Tracks auf dem „S&M“-Orchester-Werk - jj). Früher hießen wir Dark Poetry, aber obwohl das Line-up fast komplett gleich ist, sind MINUSHUMAN eine völlig neue Band. Ohne großartig darüber nachzudenken, fing ich eines Tages an, Tracks zu schreiben, die zwar heavy, aber zugleich eingängig und atmosphärisch sind. Manche Stimmungen haben tatsächlich einen Postrock-Einfluss, doch außer mir und unserem Drummer hört keiner von uns diesen Stil. Ich mag allerdings diverse Djent-Acts. Hoffentlich ergibt meine Antwort einen Sinn. Mein Englisch ist leider nicht so toll.«
Keine Sorge. Doch warum stehen Franzosen so häufig auf Kriegsfuß mit der englischen Sprache?
»Eine Menge Franzosen halten ihre Heimat für den Nabel der Welt und interessieren sich kaum für andere Kulturen. Letztendlich sind wir nichts weiter als ein kleiner Fleck auf dem Erdball. Aber das...
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