RH #293Smalltalk

PAIN OF SALVATION

Neue Heimat

Mit „Road Salt Two“ veröffentlichen die schwedischen Progressive-Metaller PAIN OF SALVATION den Nachfolger des im letzten Jahr eher zwiespältig aufgenommenen „Road Salt One“. Mit Metal hat die Band heuer nur noch am Rande zu tun, gleichwohl fühlt sich Bandleader Daniel Gildenlöw am Ende einer langen Reise angekommen.

»Ich beschreibe auf diesen Alben das Leben an sich als eine Straße, als Abfolge von Entscheidungen und Kreuzungen. Die Jahre vor „Road Salt“ haben für uns als Band und mich persönlich einige Prüfungen bereitgehalten und durchaus Gelegenheiten zum Zweifeln gegeben. Wir sind durch eine kleine Krise gegangen, was für mich als Gründungsmitglied aber nichts Neues war. Aufbauen, reparieren, einreißen, überdenken - das ist alles auch Teil von PAIN OF SALVATION. Vom konzeptionellen und musikalischen Gesichtspunkt her sehe ich die ersten vier Alben als eine klare durchgehende Linie. „Scarsick“ war das erste Album eines neuen Kreislaufs. „Road Salt“ gibt mir das gleiche Gefühl wie seinerzeit, als ich „The Perfect Element Part 1“ schrieb. Oder um zum Thema Straße zurückzukommen: Mit „Road Salt“ bin ich in meinem neuen Zuhause angekommen, nach dem ich in den letzten Jahren gesucht habe.«

Ihr wart schon immer eine sehr experimentierfreudige Band, die beiden „Road Salt“-Alben bedeuten jedoch selbst für euch einen harschen Stilbruch.

»Klar, vor allem die Prog-Metaller haben mit den beiden Alben Probleme. Ich hoffe natürlich, dass sich alle unsere Fans einmal mehr auf ein ganz...

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