RH #292Smalltalk

KENNY WAYNE SHEPHERD BAND

Ein Leben lang

Es ist eine Karriere wie aus dem Bilderbuch: Im zarten Alter von sieben Jahren trifft Klein-Kenny Stevie Ray Vaughan und entschließt sich, Gitarre zu lernen. Mit 16 folgt der erste Plattenvertrag. Diverse Top-Ten-Hits und Platinalben später ist der Bluesrocker aus Shreveport, Louisiana, mit seinem sechsten Studiowerk „How I Go“ nun sogar auch auf den Dynamit-Seiten des Rock Hard gelandet.

Kenny, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung deines Debütalbums „Ledbetter Heights“ (1995) warst du gerade mal 18 Jahre alt. Hat dich der frühe Erfolg verändert?

»Um so was habe ich mir früher keinen Kopf gemacht. Ich war und bin extrem dankbar dafür, Musik machen zu können und dafür auch bezahlt zu werden. Ich bin Musiker mit Leib und Seele; das ist meine Mission auf dieser Erde.«

Ist der kommerzielle Druck heute größer?

»Nein. Ich sehe viele Dinge sogar lockerer. Am Anfang der Karriere musst du dir einen Namen machen, willst keine Eintagsfliege sein und die Leute beeindrucken. Inzwischen kommt´s mir mehr darauf an, gute Songs zu schreiben, die auch in 20 Jahren noch Bedeutung haben können. Das Schöne am Blues ist ja, dass du ihn im Prinzip dein Leben lang spielen kannst, ohne peinlich zu werden.«

Es gibt interessante Parallelen zwischen dir und Joe Bonamassa. Ihr seid z.B. beide Jahrgang 1977 und hattet schon früh den Ruf als Blues-Wunderkind weg.

»Vergiss nicht John Mayer, Jonny Lang oder Derek Trucks, auf die das ja im Prinzip auch zutrifft. Wir gehören zu einer neuen jungen Generation...

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