36 Jahre nach dem Erscheinen seiner ersten richtigen Soloplatte „Welcome To My Nightmare“ taucht ALICE COOPER wieder ein in die Welt der Alpträume. Mit „Welcome 2 My Nightmare“ veröffentlicht der 63-Jährige die Fortsetzung des erfolgreichen Konzeptalbums von 1975, die stark vom Sound der siebziger Jahre geprägt sein soll. Angeblich ebenfalls für einige Aufnahmen an Bord: Dennis Dunaway, Neal Smith und Michael Bruce von der Original-Alice-Cooper-Band. Rock Hard reiste nach London, um mehr über das 26. Studioalbum des legendären Schockrockers zu erfahren.
Vor dem kleinen, maximal 350 Gäste fassenden „100 Club“ auf Londons Oxford Street bildet sich schon Stunden vor dem Einlass eine Schlange. ALICE COOPER spielt hier an einem heißen Juni-Abend einen kurzfristig anberaumten intimen Clubgig, bei dem u.a. Material von „Welcome 2 My Nightmare“ vorgestellt werden soll. Der „100 Club“ ist legendär: Hier zockten die Sex Pistols und The Clash 1976 die ersten London-Shows ihrer Karriere, und Künstler wie die Rolling Stones, Paul Weller und Oasis zelebrierten auf der kleinen Bühne noch Warm-up-Gigs, als sie schon längst etablierte Größen im Musikgeschäft waren. Die gerahmten Fotos an den roten Wänden des Clubs zeigen darüber hinaus Metallica in ihren frühen Bandtagen, Lemmy Kilmister, Dave Grohl mit spaßverzerrter Fratze vor dem Mikro und den jungen Mick Jagger.
ALICE COOPER spielt hier einen der persönlichsten Auftritte seines Lebens. In verschwitzter Rock´n´Roll-Atmosphäre und ohne...
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