RH #291Krach von der Basis

WALDGEFLÜSTER

Die Natur ist größer als das Ich

Das zweite WALDGEFLÜSTER-Album „Femundsmarka – Eine Reise in drei Kapiteln“ verbindet nachdenkliche, melancholische Akustikgitarrenmusik mit mal rauen, mal epischen Black-Metal-Ausbrüchen. Bandgründer Winterherz geht in diesem Teil des Interviews vor allem auf die frühen Entwicklungsschritte ein, vom Solovehikel zum Gemeinschaftsprojekt mit seinem Bruder P. .

Du vertonst oft Morgen- oder Abendimpressionen. Warum klammerst du die Nacht aus?

„Auf dem Demo ist kein ganzer Tag vertont, die Stücke sind unzusammenhängend aneinander gereiht. Durch die Umklammerung mit diesen Titeln wurden die Lieder für mich noch etwas besser zusammen gehalten. Bei „Herbstklagen“ war es ähnlich: Zum einen passten die Bilder, die die Lieder in mir hervorriefen, zum Anderen wollte ich das Album in einen gewissen Rahmen setzen. Im Übrigen habe ich die Nacht dort nicht wirklich ausgeklammert: In ´Erster Schnee´ drücke ich den eigentlichen Inhalt mit Hilfe des ersten Schneefalls in einer Herbstnacht aus. Er markiert den Übergang zum Winter, am nächsten Morgen hat dieser seinen Schleier über die Felder gelegt, eben an einem Wintermorgen. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, das Thema Nacht noch einmal etwas genauer zu behandeln. Auch sie kann eine sehr schöne und tiefgreifende Ausstrahlung besitzen.“

Wird es eine Neuauflage des Demosongs ´Waldgeflüster´ geben?

„Das Stück war so angelegt, dass es die Inhalte die ich mit WALDGEFLÜSTER transportieren wollte, etwas zusammenfasste. Das waren zum einen...

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