Mit ihrem neuen Album „Sounds Of A Playground Fading“ müssen IN FLAMES beweisen, dass sie auch ohne Gründer und Songwriter Jesper Strömblad, dessen Alkoholsucht zu einem großen Problem für die Band wurde, bestehen können. Rock Hard traf die Truppe in Göteborg.
Es ist ein regnerischer Tag in Göteborg. Am Ende der Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt biegen wir ein in den Hinterhof eines Industriegebäudes. Mit einem Lastenaufzug geht es in die dritte Etage, dann vorbei an einem Möbellager zu den IF Studios. Die ganze Band ist versammelt, um in den verschiedenen Studioräumen Interviews zum neuen Album „Sounds Of A Playground Fading“ zu geben. Auch Neuzugang Niclas Engelin ist anwesend, der seit dem Ausstieg von Jesper Strömblad festes Mitglied von IN FLAMES ist. Sänger Anders Fridén, dessen Dreadlocks einer Kurzhaarfrisur gewichen sind, lässt sich in einem ruhigen Nebenraum mit einem Glas Wein nieder.
Anders, ihr habt ein neues Label, Jesper ist nicht mehr in der Band, und stilistisch seid ihr auf eurem neuen Album „Sounds Of A Playground Fading“ noch vielfältiger geworden. Fühlt sich die momentane Situation für dich wie eine Art Neuanfang an?
»Nein, „Sounds Of A Playground Fading“ ist schon unser zehntes Album. Das ist weit entfernt von einem Neustart. Es ist nur ein Teil der Geschichte und Karriere von IN FLAMES. Es hat sich auch nicht wirklich was verändert. Wir haben mit Jesper ein Bandmitglied verloren, das immer noch ein Freund von uns ist. Wir haben uns nicht getrennt,...
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