Die Gerüchteküche brodelte schon länger: CRIMSON GLORY sollten tatsächlich einen Sänger gefunden haben, der dem verstorbenen Original-Frontmann Midnight in nichts nachsteht. Erste Hörproben und YouTube-Mitschnitte machten die Runde und sorgten für noch mehr Spannung. Konnte Todd La Torre wirklich so gut sein?
Auf dem Keep It True schlägt die Stunde der Wahrheit, und die großartigen CRIMSON GLORY hinterlassen sprachlose Fans. Kurz vor der Show äußert sich Bandboss und Gitarrist Jon Drenning zur Zukunft der Truppe.
Jon, wie habt ihr Todd gefunden?
»Das war reiner Zufall. Im Jahr 2009, kurz nach Midnights Tod, erhielt ich die Anfrage, ob CRIMSON GLORY beim ProgPower-Festival in Atlanta auftreten können. Als Tribut an Midnight war so ein Auftritt für mich vorstellbar, also stellten wir eine Show mit möglichst vielen verschiedenen Sängern auf die Beine. Meine Frau übernahm einen Song, Wade Black (Ex-Crimson-Glory-Sänger - jr) machte mit, aber es fehlten noch weitere Sänger für die Proben in Florida. Matt LaPorte, der kürzlich verstorbene Gitarrist von Jon Oliva´s Pain und ein guter Freund von uns, wollte als Musiker ebenfalls dabei sein und erzählte mir, dass er sogar einen Sänger gefunden habe, der perfekt passen würde. Ich hielt das für einen Scherz und glaubte ihm nicht, aber Matt ließ nicht locker. Als ich erfuhr, dass Todd eigentlich Drummer ist, aber gerne Sänger sein möchte, klang das eher noch schlimmer für mich. Irgendwann habe ich dann aufgegeben und bei den Proben...
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