JUDAS PRIEST auf Abschiedstour - aber ohne K.K. Downing. Kann das gutgehen? Und was sind die verbliebenen Oberpriester Glenn Tipton und Rob Halford bereit, dazu zu sagen?
Tipton, Halford, Downing - das war in klassischen Zeiten das Fronttrio der zweitwichtigsten Metal-Band Englands. Schon einmal wurde es getrennt: In den frühen Neunzigern verließ Rob Halford die Band, um sich über zehn Jahre lang solo zu verwirklichen. Reuemütig kehrte er jedoch zurück, und JUDAS PRIEST erstrahlten 2005 mit „Angel Of Retribution“ fast in altem Glanze. Nun wird das Dreigestirn ein zweites Mal auseinandergerissen: K.K. Downing hat offenbar keinen Bock mehr und verkündet dies ausgerechnet vor der (angeblich) letzten großen Tour. K.K. ließ uns ausrichten, dass er seine Entscheidung momentan nicht diskutieren will; Glenn und Rob gewährten uns aber Einblick in ihr Seelenleben - wenn auch (erwartungsgemäß) recht begrenzt.
Interview mit Glenn Tipton
Glenn, was machst du gerade?
»Ich bereite mich auf die Tour-Rehearsals vor, die nächste Woche losgehen. Momentan sprechen wir über die Live-Produktion, die Rahmenbedingungen und unsere neuen Bühnenklamotten.«
Wo werden die Proben stattfinden?
»In einem Studio in den englischen Midlands. Wenn die Songs spielerisch sitzen, wechseln wir auf eine Bühne im Norden Englands, um die Live-Show auch optisch einzuproben.«
Hoffentlich beobachtet euch dabei kein Sänger von Iron Maiden!
»Warum das?«
Das war eine Anspielung auf Paul Di´Anno, der sich eure... Dieser Text endet hier. Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.