Mit „Dedicated To Chaos“ haben QUEENSRYCHE nicht gerade ein Highlight ihrer Bandgeschichte veröffentlicht. Nichtsdestotrotz gebührt dieser wegweisenden Truppe für ihr Gesamtwerk natürlich immer noch Respekt. Und Gespräche mit Sänger Geoff Tate sind eigentlich immer interessant.
Hallo Geoff, wie lief denn die letzte Weinlese bei dir?
»Exzellent. Mir macht das riesigen Spaß. Wir haben gerade unsere dritte Ernte auf den Markt gebracht, und die Leute reagieren sehr positiv auf unser Produkt. Es ist ein sehr kräftiger Wein, weswegen wir ihn „Insania“ getauft haben.«
Weil QUEENSRYCHE über weite Strecken eine sehr erfolgreiche Band waren, könntest du dich eigentlich zur Ruhe setzen und die Zeit mit deiner Familie genießen. Stattdessen hat man das Gefühl, dass du umtriebiger denn je bist.
»Ich kann nicht einfach nur auf der faulen Haut liegen, ich brauche stets eine Aufgabe. Zudem ist Musik meine große Leidenschaft. Ich liebe die Herausforderung, eine neue Platte zu kreieren, finde den gesamten Entstehungsprozess sehr spannend. Und ich stehe gerne auf der Bühne.«
Selbstverständlich wird auch über jedes eurer Alben geurteilt. Die Presse schreibt etwas dazu, die Fans diskutieren darüber in den Internet-Foren, und das Feedback ist nicht immer positiv. Perlt so was an dir ab?
»In dieser Hinsicht habe ich mir über die Jahre einen Panzer zugelegt. Mittlerweile gelingt es mir, die Reaktionen der Leute komplett zu ignorieren. Musik ist immer etwas Persönliches. Jeder wird sie anders...
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