Sie sind vielleicht DIE Hausband des Rock Hard, stehen seit Beginn ihrer Karriere in der Gunst der Leser ganz oben, liefern (von wenigen Ausnahmen abgesehen) seit drei Jahrzehnten konstant Qualität ab und haben mit Frontmann Bobby „Blitz“ Ellsworth einen absoluten Sympathieträger in ihren Reihen: Ohne OVERKILL wäre zumindest die Welt des Thrash Metal ein gewaltiges Stück ärmer. Nicht nur aus Qualitäts-, sondern auch aus Platzgründen konzentriert sich der Rock-Hard-Seziertisch vornehmlich auf die Frühphase der Band, lässt die „nur“ gutklassigen Alben außen vor und verzichtet auf die Rubrik „Geheimtipp“ (hier wären „From The Underground And Below“ und/oder „W.F.O.“ heiße Kandidaten). Tauchen wir ein in den Sound einer Band, den Blitz augenzwinkernd als „Mischung aus den Beatles und der Apokalypse, wobei der Schwerpunkt auf Letztgenanntem liegt“ beschreibt.
Unverzichtbar
FEEL THE FIRE
(Megaforce, 1985)
1985 war das Jahr, in dem der Thrash Metal in den USA seinen Siegeszug startet und Genreklassiker wie „Spreading The Disease“ (Anthrax), „Hell Awaits“ (Slayer), „Bonded By Blood“ (Exodus), „Killing Is My Business... And Business Is Good!“ (Megadeth) und eben „Feel The Fire“ hervorbringt. Mit dem epischen ´Overkill´ (von dem bis zum heutigen Tag vier Fortsetzungen folgen) und dem rasenden ´Rotten To The Core´ stehen zwei Nummern der „Overkill“-EP auf dem Debütalbum, vom legendären „Power In Black“-Demo bringen es überarbeitete Versionen von ´There´s No Tomorrow´ und ´Raise The...
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