Nachdem Blind-Guardian-Sänger Hansi Kürsch bereits in Heft 112 zu Schwatzkasten-Ehren kam, erzählt diesmal sein Songwriting-Partner ANDRÉ OLBRICH (g.) von aus dem Weltraum sichtbaren Kiss-Logos und einer unangenehmen Begegnung mit russischen Maschinenpistolen.
André, wo und wie bist du aufgewachsen?
»Die ersten vier Jahre meines Lebens habe ich in Düsseldorf verbracht. Ab dem fünften Lebensjahr bin ich in Krefeld aufgewachsen. Weil meine Eltern geschieden waren, habe ich die meiste Zeit mit meiner Mutter und meiner sehr fürsorglichen Oma verbracht. Da beide nicht besonders streng waren, konnte ich mich relativ frei entfalten und schon sehr früh meinen eigenen Kopf durchsetzen. Das war natürlich für alle späteren Tätigkeiten ein großes Plus, in der Schule allerdings ein großes Minus, da ich mich sehr schwergetan habe, Autoritäten zu akzeptieren. Weil meine Mutter selber Künstlerin ist, bin ich seit frühester Kindheit mit Kunst in Berührung gekommen, was einen großen Einfluss auf meinen doch sehr eigenen Geschmack hatte.«
Was sind die schönsten und schlimmsten Erinnerungen an deine Kindheit?
»Zum Glück habe ich eine ganze Menge schöne Kindheitserinnerungen. Am tollsten waren aber immer die Sachen, die eigentlich noch verboten waren. So haben wir uns im Urlaub bereits mit acht Jahren Mofas geliehen, sind mit zehn in Filme gegangen, die erst ab zwölf waren, oder haben an Silvester mit 13 schon die Superböller ab 18 in die Luft gejagt. Meine schlimmsten Erinnerungen sind ganz...
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