Obwohl der Name VIRGIN STEELE häufig in einem Atemzug mit Manowar, Savatage oder auch Blind Guardian genannt wird, ist der New Yorker Combo um Sangeswunder David „By The Gods“ DeFeis und Gitarrenhexer Edward Pursino der große Durchbruch versagt geblieben. Und das trotz Göttergaben wie dem dritten Longplayer „Noble Savage“, der nicht nur aufgrund der fantastischen Titelhymne zu den besten Metalalben der Achtziger zählt.
Auch ´We Rule The Night´, ´Fight Tooth And Nail´ oder ´The Angel Of Light´, um nur drei weitere der insgesamt zehn Tracks in der Schnittmenge von Power-, US- und Bombast-Metal zu nennen, haben 25 Jahre nach ihrer Entstehung kein Jota an Charme und Klasse eingebüßt.
Dabei war das von David produzierte Langeisen, das 2011 ebenso wie der restliche Backkatalog der Combo von Steamhammer wiederveröffentlicht wird, keine leichte Geburt.
»Wir sind damals extra nach Kanada gefahren, um das Album bei einem externen Produzenten aufzunehmen. Weil ich mit seiner Arbeit nicht zufrieden war, haben wir unsere Zelte aber schnell wieder abgebrochen und bei uns in New York in dem Studio weitergemacht, in dem bereits der Vorgänger „Guardians Of The Flame“ entstanden war«, blickt David gemeinsam mit Klampfer Eddie ins Jahr 1985 zurück. »In der Zwischenzeit hatte man dort auch neues Equipment am Start. Außerdem verstanden wir uns mit dem Toningenieur derart gut, dass das Album in sieben Wochen inklusive Off-Tagen und Wochenenden im Kasten war.«
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